Mein Weg zu schönen langen gesunden Haaren

Hallo zusammen 🙂

Heute möchte ich euch etwas über meine Haarpflege berichten. Im Laufe der Zeit habe ich schon viel ausprobiert und teste auch heute noch etwas rum. Ein wenig Routine habe ich dann aber doch schon entwickelt.

TIPP: Wenn ich neue Produkte habe, ist es wichtig, dass man nicht zu viel neues auf einmal testet. Sonst weiß man nicht, welches der Produkte nun gut oder schlecht war. Lieber ein neues Produkt in die normale Routine einbauen, damit man schnell sehen kann, ob die Haare es mögen oder nicht. Außerdem empfehle ich das Testen über einen längeren Zeitraum mit Pausen. Wenn ich zum Beispiel ein neues Shampoo habe, nutze ich es 2 Wäschen lang, dann mache ich eine Pause und verwende es erneut für 1-2 Wäschen. Dann kann ich mir sicher sein, ob die Ergebnisse konstant gut oder schlecht sind.

Im Moment verwende ich fast ausschließlich Naturkosmetik. Aber auch wirklich nur ECHTE Naturkosmetik. Denn es gibt kaum Richtlinien und Regeln, so gibt es beispielsweise auch „naturnahe Produkte“ die unter Naturkosmetik laufen. Quasi eine Mogelpackung! Ein Blick auf die Inhaltsstoffe hilft oft weiter. Wer nicht Experte auf dem Gebiet ist, darf sich so wie ich die APP von Codecheck runterladen, dort kann man so gut wie jedes Produkt finden. Die Inhaltsstoffe werden mit grün und rot bewertet. Je weniger rote Inhaltsstoffe, desto besser.

Tägliche Pflege

Nun aber zu meiner Pflege. Eine besondere Rolle spielen Cremes und Öle für Haut und Haare – ja, ich creme meine Haare ein! Besonders jetzt in der kalten Jahreszeit hat man durch die Heizungsluft schnell Probleme mit trockenen und fliegenden Haaren. Creme und Öl spenden wie auch der Haut Feuchtigkeit und machen sie griffiger. Bei mir täglich einen Tropfen Öl in die Längen. Nicht jedes Haar mag jedes Öl, nicht jedes Öl eignet sich als Leave-In. Olivenöl zum Beispiel ist eher schwer und dick, da bekommt man definitiv schnell fettige Haare (eignet sich aber hervorragend als Ölkur vor dem Waschen). Nussöle hingegen sind eher leicht. Es ist also wichtig die richtige Menge und Sorte Öl zu finden, um zufrieden zu sein. Daher nicht gleich aufgeben, wenn es nicht funktioniert hat! Wenn meine Haare besonders trocken sind, feuchte ich sie mit einer Sprühflasche leicht an, gebe einen Tropfen Öl in die Haare und darüber eine erbsengroße Menge Creme. Das ganze nennt sich dann LOC – die Liquid Oil Cream Methode. Macht definitiv schöne weiche Haare!

TIPP: Bei Öl und Creme gilt grundsätzlich weniger ist mehr, außer man möchte eine schöne Haarkur vor dem Waschen haben! Die meisten Haar- und Körperöle aus der Drogerie sind keine reinen Öle, sondern oft nur Mischungen die zum Großteil aus billigen Trägerölen wie Sojaöl und Sonnenblumenöl bestehen. Also unbedingt die Inhaltsstoffe checken vor dem Kauf. Wenn man nicht im Internet bestellen möchte, empfehle ich das Reformhaus. Und wenn die Haare ein Öl dann nicht mögen, kann man es sicher in der Küche noch gebrauchen.

Die Haarwäsche

Ich wasche alle 3-4 Tage meine Haare. Grundsätzlich gehe ich da aber nach Bedarf, wenn ich Sport gemacht habe oder viel geschwitzt habe wasche ich auch schon nach 2 Tagen. Meine Kopfhaut ist empfindlich und juckt schnell, wenn ich sie nicht richtig behandel. Daher muss ich nicht um jeden Preis meinen Rhythmus verlängern. Um meine Längen dann nicht unnötig zu strapazieren (denn ja, Waschen ist eine mechanische Belastung, die Haare werden aufgeweicht und die Struktur aufgeraut), wasche ich mir dann auch gerne mal nur den Kopf. Dazu binde ich mir einen sehr lockeren Zopf, klemme die Längen mit einer Spange am Rücken fest (BH oder T-Shirt) und wasche alles bis zum Zopf. Das funktioniert wirklich und ist überhaupt nicht unhygenisch! Denn Haare fetten ja nicht, die Kopfhaut fettet und wenn man längere Haare hat, sehen die Längen oft noch optimal aus, während der Kopf fettig ist.

Nach dem Waschen lasse ich meine Haare im Handtuch antrocknen, danach schüttel ich die Haare kurz auf und lasse sie lufttrocknen. Ich kämme meine Haare nur ganz selten. Ich mache mir morgens und abends meinen Tropfen Öl in die Hände und entwirre damit kopfüber meine Haare. Das dauert zwar länger, ist aber genau so effektiv und wesentlich haarfreundlicher. Wenn es denn ein Kamm sein muss, nehme ich einen Holzkamm.

TIPP: Damit ich nicht völlig Wirr auf dem Kopf aussehe, wasche ich meine Haare am liebsten im Stehen unter der Dusche. Dann kan ich mir unter laufendem Wasser die Haare schon mal so legen, wie ich sie haben möchte. Das Aufschütteln ist wichtig, damit man etwas Volumen bekommt, sonst trocknen die Haare platt am Kopf. Wenn Föhnen, dann nur kalt!

Habt ihr irgendwelche Fragen?! Zu welchem Thema wünscht ihr euch einen eigenen ausführlichen Beitrag?! 🙂

 

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16 Gedanken zu “Mein Weg zu schönen langen gesunden Haaren

  1. Hallo🙋🏻 ich benutze auch ständig Öl für mein chemisch behandeltes Haar. Und auf der Umstellung auf Naturkosmetik, ( ich habe ein Review dazu geschrieben auf finestwayblog com
    bin ich auf pures Arganöl gestossen, von Tea Natura. Ich dachte auch erst, das könnte zuviel des Guten werden aber mittlerweile gehört es zu meiner täglichen Haarpflege, ob im trockenen oder nassen Haar! Beschwert nicht und lässt das Haar atmen. Ich kann dich gut verstehen 🙂
    Liebe Grüsse

    Gefällt 1 Person

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