Meine Haare und ich

Meine Haare machen, was sie wollen. Ich gehöre leider nicht zu den Mädels, deren Haare immer perfekt aussehen und plüschig weich sind. Besonders wenn ich sie hochgesteckt habe, nerven mich die vielen kleinen Haare, die sich bei dem kleinsten Windstoß zu einer wilden Party treffen und um meinen Kopf tanzen. Aber ich habe ein paar Dinge gefunden, die mir meine Haarpflege vereinfachen.

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Da ich weiß, dass meine Haare ihr eigenes Ding machen, versuche ich nicht mehr dagegen anzukämpfen. Ich benutze weder Glätteisen noch Lockenstab, höchtens flechte ich mir mal über Nacht einen Zopf. Auch benutze ich schon seit Monaten keinen Kamm und keine Bürste mehr. Ich entwirre meine Haare mit den Fingern, die ich vorher leicht mit Öl benetze. Da ich meine Haare eh jeden Tag Öle, um sie mit Feuchtigkeit zu versorgen, ist das für mich also 2 in 1. Außerdem kann man so viel schonender die Haare „kämmen“, denn kleine Knoten werden so nicht mechanisch ausgerupft, sondern können mit den Fingern gelöst werden. Und durch das Öl gleiten die Finger auch viel leichter durch, da alles etwas schmieriger wird. Dadurch habe ich mit der Zeit auch weniger Haarbruch und Spliss.

Von der Länge her bin ich im Moment irgendwo kurz vor Taille. Mein Ziel ist im Moment Hüfte / Hosenbund. Ich bin optimistisch, dass ich dieses Jahr noch über Taille hinaus kommen, da fehlen mir aktuell noch ca. 6 cm hin und da meine Haare 1 – 1,5 cm im Monat wachsen, müsste es im Sommer so weit sein. Ich schneide meine Haare nicht (mehr) und war schon seit fast einem Jahr nicht mehr beim Friseur. Zuletzt habe ich selbst im Dezember 0,5 cm abgeschnitten und nehme nun an dem „365 Tage schnittfrei“ Projekt teil. Was ich zwischendurch schon mal mache ist S & D (Search & Destroy). Wer das noch nicht kennt: Man durchsucht die Haare nach Spliss und Haarbruch und schneidet die einzelnen kaputten Stellen raus. Dadurch verliert man keine Länge muss aber auch nicht mit Spliss durch die Gegend laufen. Das mache ich so ca. einmal im Monat.

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Meine Haare sind empfindlich, denn letzten Sommer kam ich auf die tolle Idee, rote Haare haben zu wollen. Denn nein, das ist nicht meine Naturhaarfarbe. Ich bin dunkelblond – vermutlich. Da ich aber schon über 10 Jahre meine Haare färbe, kann ich das nicht mehr so genau sagen. Ich habe die letzten Jahre die Haare immer mittel- bis dunkelbraun getragen und musste sie für den Traum von Kupfer blondieren. und wer blondierte Haare hat weiß selbst, wie anstrengend die Pflege sein kann. Bis ende letzen Jahres habe ich dann mit rotem Henna meine Haare gefärbt, bis ich festgestellt habe, dass mir rot eigentlich gar nicht steht, welch eine Ironie. Nun lasse ich also tatsächlich meine NHF raus wachsen!  Ich bin total gespannt darauf und werde den Fortschritt hier natürlich dokumentieren.

Zu meiner Pflegeroutine werde ich in den nächsten Tagen noch mal einen neuen Beitrag schreiben, aber nun wisst ihr zumindest schon mal, was mir vom Kopf wächst und was meine Ziele für dieses Jahr sind.

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11 Gedanken zu “Meine Haare und ich

  1. Ich Farbe meine Haare seit 2 Jahren und bin versehentlich von dunkelbraun auf schwarz gekommen, bekomme das einfach nicht mehr raus…habe meine Haare zudem noch geschnitten, sie waren Po lang und nach dem schneiden auf Schlüsselbeinlänge…hat mir gut gefallen aber ich vermisse meine langen Haare beim Frisuren machen total :/

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      • Das war so eine total spontane Aktion, ich bereue es eigentlich nicht weil die Länge echt super aussah und ich momentan auch mit meiner Länge recht zufrieden bin, für mich wars gar nicht so schlimm mich umzustellen, ich hatte mich eigentlich recht schnell daran gewöhnt. Trotzdem möchte ich sie erst einmal wieder wachsen lassen 🙂

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  2. Ich kann dich so gut verstehen! Ich hatte HAARgenau die gleiche Geschichte mit meinen Haaren. Ich bin von Natur aus dunkelblond und dachte ich muss mal was andere probieren..es wurde ein dunkelbraun mit leichtem Rotstich..und diese rote Farbe muss man dann mal wieder wegbringen..es war eine Tortour. Mittlerweile bin ich wieder ganz zufrieden und lasse meine NHF komplett rauswachsen. Ich „leide“ mit dir“ Aber was tut man nicht alles für seine geliebten langen Haare 🙂 Lg

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  3. Hallo, ich bin sehr gespannt auf Dein Experiment. So lange, gesunde Haare sind sicher toll. Auch ich lasse meine Haare noch ein wenig wachsen, allerdings schneide ich unten immer etwas gerade ab, wenn ich finde, dass die Spitzen zu zauselig sind, Aber Deine Haare sehen sehr gesund und schön aus! Alles Liebe, Nessy

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